Fleck-Blau_002.png

Persönliche Erfahrungen haben aus dem TV-Star Tom Lehel den Anti-Mobbing-Visionär gemacht. Mit thematisch passenden Pop- und Rocksongs, seinen Büchern und öffentlichkeitswirksamen Events seiner Stiftung MOBBING STOPPEN! KINDER STÄRKEN! steht er seit 2018 dafür, bundesweit für Mobbing zu sensibilisieren und aktive Präventionsarbeit zu leisten.

FB_IMG_1664608238056_edited_edited.jpg

„Tom Lehel’s WIR WOLLEN MOBBINGFREI!!“, von und mit Tom Lehel ist das erste evidenzbasierte, umfassende Anti-Mobbing-Präventionsprogramm für Grundschulen in Deutschland. Das Programm richtet sich an Schüler:innen der 3. + 4. Klassen, Lehrer:innen und Eltern und wird von der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Mechthild Schäfer, Ludwig-Maximilians-Universität München, wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Betriebskrankenkassen BKK Akzo Nobel, BKK Pfalz, BKK Technoform, BKK VBU, BKK VDN, BKK WIRTSCHAFT & FINANZEN, BMW BKK, Debeka BKK, Mercedes-Benz BKK, pronova BKK, R+V BKK, SBK, VIACTIV und vivida bkk veranstalten die bundesweite Event- und Fortbildungsreihe im Rahmen der Gesundheitsförderung.

DasersteumfassendePr_Schild.png
Tom_Megafon_freigest.png
 

MOBBING/CYBERMOBBING
Hintergrundinfos: Zahlen, Daten, Fakten

 

Mobbingerfahrungen stellen eine Verletzung des grundlegenden Rechts von Kindern und Jugendlichen auf Respekt, Sicherheit und körperliche Unversehrtheit sowie auf ein Aufwachsen ohne Gewalt dar.

 

Forschungsergebnisse belegen, dass knapp 30% der Grundschüler:innen an ihrer Schule von psychischer oder physischer Gewalt durch Mitschüler:innen betroffen sind [Bertelsmann-Studie 2019]. Jede/r 6. Jugendliche hat Mobbing in der Schule erlebt [PISA-Studie 2017]. Wöchentlich sind in Deutschland rund 500.000 Schüler:innen von Mobbing betroffen [Schäfer/LMU, 2007].

 

Mobbing-Betroffene haben ein erhöhtes Risiko, psychosomatische und körperliche Beschwerden, psychische Krankheiten wie Depressionen oder selbstverletzendes Verhalten bis hin zu Suizidalität zu erleiden. Ständiges Ausgeschlossensein regt dieselben schmerzverarbeitenden Areale im Gehirn an wie körperliche Schmerzen. „Dieser soziale Schmerz wird gleich oder sehr ähnlich verarbeitet wie physischer Schmerz. Und wenn das länger anhält, dann wirkt sich das auch auf die gesamte psychische Befindlichkeit aus“, sagt Peter Henningsen, Leiter der Klinik für Psychosomatische Medizin an der TU München, im Deutschlandfunk.

 

Mobbing in jeder Schulklasse

 

Die im September 2020 im „Journal of Health Monitoring“ des Robert-Koch-Instituts veröffentlichte Studie „Mobbing und Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ gibt u.a. an, „(…) dass es in jeder Schulklasse Schülerinnen und Schüler gibt, die unter Mobbing leiden. Die Entwicklung, Evaluation und Implementierung von schulweiten und nachhaltig wirksamen Anti-Mobbing-Strategien und -Programmen sollte deshalb weiter ausgebaut werden, um Lernende vor Mobbinghandlungen und deren schweren negativen gesundheitlichen Folgen schützen zu können. Da Lehrkräften dabei eine besondere Bedeutung zukommt, sollten ihre Kompetenzen, Mobbing zu erkennen und kompetent darauf reagieren zu können, gefördert werden.“ [JoHM 03/2020]

 

In einer wissenschaftlichen Arbeit der Universität Bremen [systematischer Review von Petras/Petermann, 2019] stellen die Autor:innen fest, dass unter den Sechs- bis 13-Jährigen mittlerweile mehr als die Hälfte der Kinder ein eigenes Smartphone besitzt und mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen ist. „Daher muss das Wissen über digitale Medien und deren Potenziale und Gefahren (wie Cybermobbing), die Fähigkeit zur kritischen Bewertung sowie der Erwerb von entsprechenden Kompetenzen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien erst ermöglichen, vermittelt bzw. gefördert werden, bevor es zu eigenständigen, riskanten Medien-/Internethandlungen der Kinder kommt und negative Erfahrungen gemacht werden. Primärpräventive Maßnahmen müssen demnach am besten bereits in der Grundschule implementiert werden.“, so Petras und Petermann.

Tom_Bahn_freigest.png
DasProblem_Schild.png

Im Anschluss an die Schulevents lernen die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen im Rahmen einer eintägigen Fortbildung, die von der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Mechthild Schäfer von der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt wird: Woran ist Mobbing zu erkennen - und wie ist es von altersgerechten Konflikten zu unterscheiden? Mobbing wird hierbei wissenschaftlich fundiert entwicklungs- und sozialpsychologisch betrachtet. Die Lehrer:innen sammeln Wissen über die Methodik und den Umgang mit Mobbing in der Grundschule. Alle Teilnehmer:innen erhalten ein Zertifikat über Ihre Teilnahme.

 

Die Fortbildung findet jeweils mit bis zu 20 Lehrer:innen mehrerer Grundschulen einer Region als Akademie oder als pädagogischer Ganztag bzw. Schulinterne Lehrerfortbildung (SCHILF) mit dem gesamten Kollegium einer Grundschule in Präsenz oder Online statt. 

Um präventive Nachhaltigkeit zu sichern, schließt sich an die Fortbildung eine selbstverpflichtende Umsetzungsphase in der eigenen Schule an. Diese wird durch die exklusive und kostenfreie Nutzungsmöglichkeit der eigens für das Programm entwickelten Wissensdatenbank NOMO gestützt.

 

Die Lehrer:innen erhalten damit dauerhaft die Möglichkeit, sich wissenschaftlich fundiert und aktuell mit der Thematik auseinanderzusetzen, die pädagogischen und psychologischen Aspekte, die die Fortbildung vermittelt, nachzuschlagen und zu wiederholen sowie Ideen, Anregungen und Arbeitstools für präventive Übungen oder Unterrichtsinhalte zu finden.

 

Im Anschluss an das Schulevent von Tom Lehel, vertiefen die Pädagog:innen Phedra Metz und Carsten Metz mit den Schüler:innen aller teilnehmenden Klassen spielerisch das, was sie zuvor im Schulevent gehört und erlebt haben. Die Kinder erfahren, begleitet von ihren Lehrer:innen, in weiteren 90 Minuten in Spielen und Übungen u.a. welche Wirkung ihr Verhalten innerhalb der Gruppe haben kann.

Am Veranstaltungstag findet zusätzlich ein Elternabend mit den Pädagog:innen statt, bei dem den Eltern im Beisein der Lehrer:innen grundlegendes Wissen über Mobbing und Cybermobbing und Medienerziehung vermittelt wird sowie Hilfestellung bei der Begleitung ihrer Kinder im sicheren Umgang mit Medien gegeben wird.

Das Programm klärt über Mobbing/Cybermobbing auf und steigert die Handlungsfähigkeit bei Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern, zusammen Mobbing zu verhindern. Alle Beteiligten übernehmen gemeinsam Verantwortung. Das geteilte Wissen über Mobbing und Cybermobbing führt im Schulalltag dazu, dass alle bewusster aufeinander achten. Dadurch wird die Gemeinschaft nachhaltig gestärkt und die Basis für ein dauerhaft demokratisches und achtsames Miteinander geschaffen.

 
Fleck-Blau_01.png
Fleck-Blau_01.png

Das Schulevent von und mit Tom Lehel mit den 3. + 4. Klassen und ihren Lehrer:innen, ist eine multimediale Mischung aus Lesung, Popkonzert, Stand-Up-Comedy und Interaktion mit den Kids. Das Programm baut auf die von Tom Lehel zur Thematik verfassten Bücher „DU DOOF?! - Auch ich wurde gemobbt“„WIR WOLLEN MOBBINGFREI!! - Schau hin nicht weg“ und "DU BIST RICHTIG!! - Sei fair und respektvoll" auf. Alle teilnehmenden Schulen erhalten je 80 kostenfreie Exemplare der drei Buchtitel mit den tollen Illustrationen von Thorsten Berger und Miguel Riveros um sich - auch im Unterricht - weiter mit der Thematik befassen zu können.

Tom Lehel erzählt im Schulevent von seinen eigenen Mobbingerfahrungen, die ihn über Jahre seiner Kindheit stark belastet haben und trifft dabei die Sprache der Kinder. Diese erfahren, was Mobbing/Cybermobbing ist und was sie tun können, wenn sie Mobbing erleben. Tom Lehel sensibilisiert sie dabei für ein sehr ernstes Thema auf einzigartige, sympathische Weise: mit feinsinniger Comedy, die sie zum Lachen bringt, mit coolen Pop- und Rocksongs, deren Texte die Thematik beschreiben und bei denen sie ausgelassen mitsingen und mittanzen sowie mit Rollenspielen und Gesprächen, die sie bestärken.

Fleck-Blau_01.png
Schild_Schulevent.png
Cover_DD.png
Cover_WWM.png
 
Schild_Vertiefung.png
Schild_Elternabend.png
 
Fleck-Blau_002.png
 
Schild_Lehrerinnenfortb.png
ProgrammTafel_NEU.png

VIDEO: Schulevent!!

Tom_6er-DBR_freigest.png
DasProgramm_Schild.png
51zMpmXjVIL._SX399_BO1,204,203,200_.jpg

LESEPROBE: Buchcover anklicken!!

 
Fleck-Blau_002.png

Alle Grundschulen, die am Präventionsprogramm für Schüler:innen mit ihren 3.+4. Klassen, Lehrer:innen und Eltern teilnehmen möchten, können sich hier bewerben. Die Teilnahme ist kostenlos.

„Tom Lehel’s WIR WOLLEN MOBBINGFREI!!“ ist das erste evidenzbasierte, umfassende Anti-Mobbing-Präventionsprogramm für Grundschulen in Deutschland. Die Betriebskrankenkassen BKK Akzo Nobel, BKK Pfalz, BKK Technoform, BKK VBU, BKK VDN, BKK WIRTSCHAFT & FINANZEN, BMW BKK, Debeka BKK, Mercedes-Benz BKK, pronova BKK, R+V BKK, SBK, VIACTIV und vivida bkk veranstalten die bundesweite Event- und Fortbildungsreihe seit 2021 im Rahmen der Gesundheitsförderung.

 

Das Programm findet jeweils an zwei Tagen in Schulen in ganz Deutschland statt und wird von der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Mechthild Schäfer, Ludwig-Maximilians-Universität München, wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Bewerben-Hände_neu.png
Mitmachen.png
 
Fleck-Blau_01.png
Mediathek_Schild.png
 
Fleck-Blau_01.png